Comics!

Sie sind das Thema dieser Galerie. Genauer genommen: ihre Ästhetik.

Will Eisner und Scott McCloud

haben einiges dazu beigetragen, dass der Comic als Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung ernst genommen wird. Eisners Definition des Comics als „Sequential art“ verdeutlicht den ernsthaften Charakter, den er dem Format beimisst.

Künstler wie Art Spiegelman mit seinem Werk „Maus“ haben gezeigt, dass auch tiefgreifende Themen ihren Platz in der Szene finden.

Durch die Gemälde von Frank Frazetta wird diese Kunstrichtung schon rein äußerlich in Verwandtschaft zu Kunstwerken klassischer Stilepochen gestellt.

Ich möchte mich auf dieser Seite mit dem Phänomen Comic in einer recht speziellen Richtung beschäftigen:

Über abstrakte, gegenstandslose Comics will ich herausfinden, ob es eine Anziehungskraft des Comics gibt, die nicht direkt mit der gegenständlichen, figürlichen und konkreten Zeichnung zu tun hat. Die Formsprache soll an das Repertoire von Techniken erinnern, denen sich Comickünstler bedienen.

Schon lange sind Harmoniegesetze der Farben und Formen bekannt. Erstere beschrieben der Kunsthistoriker Johannes Itten oder auch der Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Letztere sind uns ebenfalls schon seit der Schule bekannt, wo wir die Teilungsverhältnisse nach dem „Goldenen Schnitt“ erfahren haben.